Ist Schimmel in der Wohnung gefährlich? Was Sie wissen sollten

  • Mai 19, 2026

Ist Schimmel in der Wohnung gefährlich? Was Sie wissen sollten

Schimmel in der Wohnung löst bei vielen Menschen sofort Alarm aus. Das ist verständlich. Niemand möchte schwarze Flecken an der Wand sehen, muffige Luft einatmen oder sich fragen müssen, ob die eigene Wohnung krank macht. Trotzdem ist es wichtig, das Thema sachlich einzuordnen. Zwischen berechtigter Sorge und Panikmache liegt ein großer Unterschied.

Schimmel in Innenräumen sollte nicht ignoriert werden. Er kann die Raumluft belasten, Beschwerden auslösen und auf ein Feuchteproblem im Gebäude hinweisen. Gleichzeitig ist nicht jeder kleine Schimmelfleck automatisch ein akuter Notfall. Entscheidend sind die Größe des Befalls, die Ursache, der betroffene Untergrund, die Nutzung des Raumes und die Frage, ob empfindliche Personen betroffen sind.

Als Malermeisterbetrieb und TÜV-zertifizierter Schimmelsachverständiger im Raum Hamburg, Stade, Buxtehude und Beckdorf sehen wir in der Praxis sehr unterschiedliche Fälle. Manchmal handelt es sich um einen kleinen oberflächlichen Befall an einer Fensterlaibung. Manchmal steckt ein Wasserschaden, eine Wärmebrücke oder ein dauerhaft zu feuchter Wandaufbau dahinter. Genau deshalb sollte man Schimmel nicht einfach überstreichen oder mit irgendeinem Reiniger wegwischen, sondern zuerst verstehen, warum er entstanden ist.

Was macht Schimmel mit dem Körper?

Schimmelpilze können Sporen und flüchtige Stoffwechselprodukte an die Raumluft abgeben. Diese Bestandteile können eingeatmet werden und je nach Situation zu Beschwerden führen. Wie stark der Körper reagiert, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Menge des Befalls, der Dauer der Belastung, der Art des Schimmels, der Belüftung des Raumes und dem individuellen Gesundheitszustand.

Die häufigste Reaktion sind allergische Beschwerden. Schimmelsporen können ähnlich wie Pollen oder Hausstaubmilben wirken. Typische Anzeichen sind Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, tränende Augen, Husten, Hautreizungen oder ein Kratzen im Hals. Besonders Menschen, die bereits zu Allergien neigen, können empfindlicher reagieren.

Auch ohne bekannte Allergie kann Schimmel die Atemwege reizen. Manche Betroffene berichten über Husten, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder ein unangenehmes Raumgefühl. Wichtig ist dabei: Solche Symptome können viele Ursachen haben. Sie beweisen nicht automatisch, dass Schimmel der Auslöser ist. Wenn sich Beschwerden aber auffällig bessern, sobald man die Wohnung verlässt, und wieder auftreten, wenn man zurückkommt, kann das ein Hinweis sein, dass die Raumluft oder ein Feuchteproblem in der Wohnung genauer geprüft werden sollte.

Bei Asthma, chronischen Atemwegserkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem sollte Schimmel besonders ernst genommen werden. Gerade in Schlafräumen, Kinderzimmern oder Räumen, in denen man sich täglich lange aufhält, ist eine fachliche Einschätzung sinnvoll, wenn der Befall größer ist, wiederkommt oder muffiger Geruch vorhanden ist.

Ist schwarzer Schimmel besonders gefährlich?

Schwarzer Schimmel wirkt auf den ersten Blick oft besonders bedrohlich. Die Farbe allein sagt aber nicht sicher aus, um welche Schimmelart es sich handelt oder wie gefährlich der Befall ist. Ein schwarzer Fleck ist nicht automatisch die kritischste Schimmelart. Genauso kann auch andersfarbiger Schimmel gesundheitlich relevant sein.

Häufig wird bei schwarzem Schimmel sofort an Stachybotrys chartarum gedacht. Diese Schimmelart kann unter bestimmten Bedingungen Mykotoxine bilden. Trotzdem gilt: Nicht jeder schwarze Schimmelfleck ist Stachybotrys, und nicht jeder Schimmelbefall lässt sich optisch sicher bestimmen. Eine genaue Artbestimmung ist nur über eine Laboranalyse möglich. Für die praktische Bewertung im Gebäude sind aber oft andere Fragen zuerst wichtiger: Wie groß ist der Befall? Ist der Untergrund feucht? Kommt der Schimmel wieder? Gibt es einen Wasserschaden? Befindet sich der Befall auf Tapete, Putz, Holzwerkstoffen oder in einem Hohlraum?

Deshalb ist die sinnvollere Frage nicht: „Welche Farbe hat der Schimmel?“, sondern: „Warum entsteht hier Feuchtigkeit, und wie weit reicht der Befall wirklich?“

Wer sollte besonders vorsichtig sein?

Für gesunde Erwachsene ist ein kleiner, oberflächlicher Schimmelfleck nicht automatisch eine akute Gesundheitsgefahr. Trotzdem sollte Schimmel in Wohnräumen nicht dauerhaft toleriert werden. Besonders vorsichtig sollten kleine Kinder, ältere Menschen, Allergiker, Asthmatiker, Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sein.

Auch wenn Schwangere im Haushalt leben, sollte man das Thema nicht auf die lange Bank schieben. Das bedeutet nicht, dass sofort Panik nötig ist. Es bedeutet aber, dass man den Befall zeitnah einordnen und die Ursache klären sollte.

In der Praxis sehen wir oft, dass kleine Flecken lange ignoriert werden, weil sie „nur hinter dem Schrank“ oder „nur in der Ecke“ sitzen. Genau dort entstehen aber häufig Bedingungen, die Schimmel begünstigen: wenig Luftbewegung, kältere Wandoberflächen und erhöhte Feuchtigkeit direkt an der Wand.

Ab welcher Größe wird Schimmel zum Problem?

Die Größe des sichtbaren Befalls ist ein wichtiger Hinweis, aber nicht der einzige Maßstab. Ein kleiner Fleck auf glatter Oberfläche ist anders zu bewerten als ein Befall auf Tapete, Gipskarton, Holzwerkstoff oder hinter einer Sockelleiste. Auch die Ursache spielt eine große Rolle. Ein einmaliger kleiner Befall durch Kondensat ist etwas anderes als wiederkehrender Schimmel nach einem Wasserschaden oder an einer kalten Außenwand.

Als grobe Orientierung gilt: Kleine, oberflächliche Stellen können unter bestimmten Voraussetzungen selbst behandelt werden, wenn die Ursache bekannt ist, der Befall nicht wiederkommt und keine besonders empfindlichen Personen betroffen sind. Sobald der Befall größer ist, muffiger Geruch bleibt, der Untergrund porös ist, die Ursache unklar ist oder der Schimmel wiederholt auftritt, sollte fachlich geprüft werden.

Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn der sichtbare Schimmel nur die Spitze des Problems sein könnte. Hinter Tapeten, großen Möbeln, Fußleisten, Vorsatzschalen oder in Hohlräumen kann der tatsächliche Befall größer sein als das, was man vorne sieht. Deshalb reicht es oft nicht, nur den sichtbaren Fleck zu bewerten.

Kann ich Schimmel selbst reinigen?

Diese Frage stellen viele zuerst. Die ehrliche Antwort lautet: Manchmal ja, aber nicht immer. Entscheidend ist, ob der Befall wirklich nur oberflächlich ist, welcher Untergrund betroffen ist und ob die Ursache bekannt ist. Ein kleiner Fleck auf einer glatten, nicht saugenden Oberfläche ist anders zu bewerten als Schimmel auf Tapete, Silikonfugen, Gipskarton oder hinter einer Sockelleiste.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie selbst reinigen können oder ob Material entfernt werden muss, nutzen Sie unseren kostenlosen Reinigungs-Check. Dort bekommen Sie eine erste Orientierung, was bleiben kann, was entfernt werden sollte und wann ein Fachbetrieb sinnvoll ist.

Button im Blog: Reinigungs-Check öffnen
Link: https://www.schimmelcheck.pro/tools/reinigungscheck

Der Reinigungs-Check ersetzt keine Vor-Ort-Prüfung bei größeren oder unklaren Schäden. Er hilft aber dabei, nicht einfach mit Chlorreiniger, Farbe oder Schleifpapier loszulegen und das Problem im Zweifel zu verschlimmern.

Was Sie nicht tun sollten

Bitte streichen Sie Schimmel nicht einfach über. Auch Anti-Schimmel-Farben lösen die Ursache nicht. Sie können eine Oberfläche kurzfristig optisch verbessern, beseitigen aber weder die Feuchtigkeit noch einen tieferliegenden Befall. Wenn die Ursache bestehen bleibt, kommt der Schimmel wieder.

Auch trockenes Abbürsten, Abschleifen oder Abkratzen ist keine gute Idee. Dabei können Schimmelbestandteile und Staub in die Raumluft gelangen. Wer ohne Schutzmaßnahmen arbeitet, verteilt das Problem im Zweifel eher, als es zu lösen.

Chlorreiniger wird ebenfalls oft überschätzt. Er riecht stark, wirkt auf viele Menschen deshalb „gründlich“ und kann manche Oberflächen kurzfristig aufhellen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Ursache beseitigt ist. Auf bestimmten Untergründen kann Chlor zusätzlich problematisch sein, und die Dämpfe können die Atemwege reizen. Entscheidend bleibt: Woher kommt die Feuchtigkeit?

Was ebenfalls nicht hilft: abwarten und hoffen, dass der Fleck verschwindet. Schimmel braucht Feuchtigkeit. Solange die Ursache bestehen bleibt, kann der Befall weiter wachsen oder nach einer oberflächlichen Reinigung erneut auftreten.

Wann sollte man zum Arzt?

Wir sind Handwerker und Sachverständige, keine Ärzte. Deshalb gilt klar: Wenn gesundheitliche Beschwerden über längere Zeit bestehen, sollte das medizinisch abgeklärt werden. Das gilt besonders bei wiederkehrendem Husten, Atemwegsbeschwerden, gereizten Augen, Hautreaktionen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit, wenn diese Beschwerden auffällig mit dem Aufenthalt in der Wohnung zusammenhängen.

Sprechen Sie Ihren Hausarzt darauf an, dass es Schimmelbefall in der Wohnung gibt. Je nach Beschwerden können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, zum Beispiel bei Verdacht auf eine Allergie. Parallel dazu sollte die Wohnung geprüft werden. Denn wenn ein Feuchte- oder Schimmelproblem tatsächlich vorhanden ist, reicht es nicht, nur die Symptome zu behandeln. Die Ursache im Raum muss geklärt werden.

Warum die Ursache wichtiger ist als der sichtbare Fleck

Schimmel ist fast immer ein Zeichen dafür, dass Feuchtigkeit dauerhaft an einer Stelle vorhanden ist. Diese Feuchtigkeit kann unterschiedliche Ursachen haben. Häufig sehen wir Kondensat an kalten Außenwänden, Wärmebrücken in Raumecken, zu geringe Luftzirkulation hinter Möbeln, Feuchte nach Wasserschäden, undichte Anschlüsse, alte Fensterlaibungen oder Probleme im Kellerbereich.

Gerade in Hamburg, Stade, Buxtehude, Harburg und der Nordheide gibt es viele Gebäude mit älterer Bausubstanz, nachträglich erneuerten Fenstern oder energetischen Veränderungen, bei denen Raumklima, Wandtemperatur und Lüftungsverhalten nicht mehr richtig zusammenpassen. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Bewohner schuld ist oder dass immer ein Baumangel vorliegt. Oft ist es eine Mischung aus Nutzung, Bauweise und Oberflächentemperaturen.

Deshalb messen wir nicht nur „ob es feucht ist“, sondern schauen uns die Situation im Zusammenhang an. Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Oberflächentemperatur, Wandaufbau und Lage des Befalls erzählen zusammen deutlich mehr als der sichtbare Fleck allein.

Kommt der Schimmel wieder?

Eine der wichtigsten Fragen ist nicht nur, wie man Schimmel entfernt. Viel wichtiger ist: Kommt er wieder? Wenn nur die Oberfläche gereinigt wurde, die Feuchteursache aber bestehen bleibt, ist ein Rückfall sehr wahrscheinlich. Das sieht man häufig bei Außenwandecken, Fensterlaibungen, schlecht belüfteten Bereichen hinter Möbeln oder nach Wasserschäden.

Wenn Sie bereits gereinigt haben oder unsicher sind, ob die Ursache wirklich gelöst ist, nutzen Sie unseren kostenlosen Rückfall-Check. Er hilft dabei, einzuschätzen, ob der Befall vermutlich nur oberflächlich behandelt wurde oder ob die Ursache weiterhin vorhanden sein könnte.

Button im Blog: Rückfall-Check öffnen
Link: https://www.schimmelcheck.pro/tools/rueckfallcheck

Der Rückfall-Check ist besonders sinnvoll, wenn der Schimmel immer wieder an derselben Stelle auftaucht, wenn ein muffiger Geruch bleibt oder wenn Sie nicht sicher sind, ob Lüftung, Heizung, Wandtemperatur oder ein Feuchteschaden die Ursache sind.

Wie eine fachliche Einschätzung abläuft

Bei einer fachlichen Einschätzung geht es zuerst darum, den Befall einzuordnen. Wo sitzt der Schimmel? Wie groß ist die Fläche? Welcher Untergrund ist betroffen? Gibt es muffigen Geruch? Gab es einen Wasserschaden? Kommt der Befall wieder? Wird der Raum beheizt und gelüftet? Stehen Möbel dicht an der Außenwand?

Je nach Situation messen wir Feuchtigkeit, Raumklima und Oberflächentemperaturen. Bei Bedarf prüfen wir auch, ob der Befall tiefer in den Aufbau reicht oder ob Bauteile geöffnet werden müssen. Nicht jeder Fall braucht ein großes Gutachten. Aber jeder Fall braucht eine ehrliche Einschätzung, damit nicht an der falschen Stelle gespart oder unnötig saniert wird.

Gerade bei Mietwohnungen ist diese Einordnung wichtig. Häufig steht Aussage gegen Aussage. Der Mieter vermutet einen Baumangel, der Vermieter vermutet falsches Lüften. Ohne Messwerte bleibt es oft emotional. Mit einer sauberen Dokumentation lässt sich deutlich besser erkennen, welche Ursache wahrscheinlich ist und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

Was nach der Sanierung wichtig bleibt

Eine Schimmelsanierung ist nicht nur dann erfolgreich, wenn die Wand wieder sauber aussieht. Entscheidend ist, dass die Ursache dauerhaft reduziert oder beseitigt wird. Dazu gehören je nach Fall eine bessere Luftzirkulation, angepasstes Heiz- und Lüftungsverhalten, die Beseitigung eines Feuchteschadens, eine Verbesserung kritischer Oberflächen oder ein fachgerechter Neuaufbau betroffener Wandflächen.

Nach einer Sanierung lohnt es sich, das Raumklima im Blick zu behalten. Ein einfaches Hygrometer kann helfen, die Luftfeuchtigkeit besser einzuschätzen. Gleichzeitig reicht der Blick auf die Raumluft allein nicht immer aus. Oft entscheidet die Temperatur direkt an der Wandoberfläche darüber, ob dort Schimmel wachsen kann. Deshalb sind gerade Außenwände, Fensterlaibungen und Raumecken kritisch.

Fazit: Schimmel ernst nehmen, aber nicht panisch werden

Schimmel in der Wohnung ist ein Gesundheitsrisiko, aber kein Grund für blinden Aktionismus. Die meisten Fehler passieren, weil entweder zu lange nichts getan wird oder weil der sichtbare Fleck schnell „weggeputzt“ wird, ohne die Ursache zu klären.

Sinnvoll ist ein ruhiger, fachlicher Ablauf: Befall dokumentieren, nicht trocken abkratzen, nicht einfach überstreichen, Ursache prüfen und dann entscheiden, welcher Sanierungsweg wirklich passt.

Wenn Sie unsicher sind, starten Sie mit einer einfachen Orientierung: Der Reinigungs-Check hilft bei der Frage, ob Sie selbst reinigen können oder ob Material entfernt werden sollte. Der Rückfall-Check hilft, wenn der Schimmel bereits behandelt wurde oder immer wiederkommt.

Wenn danach klar wird, dass eine Vor-Ort-Prüfung sinnvoll ist, schauen wir uns die Situation mit Ihnen an. Im 15-Minuten-Erstgespräch klären wir, ob eine einfache Einschätzung reicht, ob Messungen sinnvoll sind oder ob ein Termin vor Ort notwendig wird. Ehrlich, direkt und ohne Panikmache.

K&S Farbkonzepte unterstützt Sie im Raum Hamburg, Stade, Buxtehude, Harburg, Beckdorf und der Nordheide bei der fachlichen Einschätzung und Sanierung von Schimmelschäden. Wir schauen nicht nur auf die Oberfläche, sondern auf die Ursache dahinter. Genau das entscheidet, ob aus einem Schimmelfleck wieder ein dauerhaft gesunder Wohnraum wird.

Gibt es eine erste Einschätzung, bevor ich einen Termin buche?

Ja. Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob der Schimmel selbst gereinigt werden kann oder ob ein Fachbetrieb draufschauen sollte, können Sie zuerst den kostenlosen Reinigungs-Check auf SchimmelCheck.pro nutzen. Dort bekommen Sie eine erste Orientierung zum Untergrund, zur Größe des Befalls und dazu, ob eine einfache Reinigung überhaupt sinnvoll ist. Bei wiederkehrendem Schimmel hilft zusätzlich der Rückfall-Check, um typische Ursachen besser einzuordnen.

Reinigungs-Check: https://www.schimmelcheck.pro/tools/reinigungscheck
Rückfall-Check: https://www.schimmelcheck.pro/tools/rueckfallcheck

 

Oder direkt 15-Minuten-Erstgespräch mit K&S Farbkonzepte buchen.

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Häufige Fragen zu Schimmel in der Wohnung

Ist Schimmel in der Wohnung gefährlich?

Schimmel in Wohnräumen sollte immer ernst genommen werden. Nicht jeder kleine Fleck ist automatisch ein akuter Notfall, aber Schimmel kann die Raumluft belasten und Beschwerden wie Husten, gereizte Atemwege, tränende Augen oder Kopfschmerzen begünstigen. Entscheidend sind Größe, Ursache, Untergrund, Raum Nutzung und ob empfindliche Personen im Haushalt leben. 

Wann sollte ich Schimmel fachlich prüfen lassen?

 Eine fachliche Einschätzung ist sinnvoll, wenn der Befall größer ist, wiederkommt, muffiger Geruch bleibt oder die Ursache unklar ist. Auch bei Schimmel im Schlafzimmer, Kinderzimmer oder bei Allergikern, Asthmatikern und kleinen Kindern sollte man nicht lange abwarten. K&S Farbkonzepte prüft Schimmelschäden im Raum Hamburg, Stade, Buxtehude, Harburg, Beckdorf und der Nordheide. 

Ist schwarzer Schimmel gefährlicher als anderer Schimmel?

 Die Farbe allein sagt nicht sicher aus, wie gefährlich ein Schimmelbefall ist. Schwarzer Schimmel wirkt oft besonders bedrohlich, ist aber nicht automatisch die kritischste Schimmelart. Wichtiger sind Ausmaß, Feuchtigkeit, Untergrund und die Frage, ob der Schimmel wiederkommt oder tiefer im Wandaufbau sitzt. 

Kann ich Schimmel selbst entfernen?

 Kleine, oberflächliche Stellen auf glatten, nicht saugenden Flächen können unter bestimmten Voraussetzungen selbst behandelt werden. Bei Tapete, Gipskarton, Holz, Silikonfugen, größerem Befall oder unklarer Ursache sollte man vorsichtig sein. Wer trocken abbürstet, abschleift oder einfach überstreicht, kann das Problem verschlimmern. 

Warum kommt Schimmel nach dem Reinigen wieder?

 Schimmel kommt meistens zurück, wenn nur die sichtbare Oberfläche gereinigt wurde, die Feuchteursache aber bestehen bleibt. Häufige Ursachen sind kalte Außenwände, Wärmebrücken, zu geringe Luftzirkulation hinter Möbeln, Wasserschäden oder dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit. Deshalb schauen wir bei K&S nicht nur auf den Fleck, sondern auf die Ursache dahinter. 

Reicht Lüften gegen Schimmel aus?

 Richtiges Lüften kann helfen, ist aber nicht immer die alleinige Lösung. Wenn Wandoberflächen zu kalt sind, Möbel zu dicht an Außenwänden stehen oder ein Feuchteschaden vorliegt, reicht Lüften allein oft nicht aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Oberflächentemperatur und Wandaufbau. 

Was kostet eine Schimmelsanierung?

Die Kosten hängen stark vom Umfang, der Ursache und dem betroffenen Untergrund ab. Ein kleiner oberflächlicher Befall ist deutlich günstiger als ein Schaden nach Wassereintritt, hinter Tapeten oder im Wandaufbau. Deshalb ist eine pauschale Preisangabe selten seriös. Sinnvoll ist zuerst eine Einschätzung, ob Reinigung, Rückbau, Trocknung oder eine größere Sanierung notwendig ist. 

Wann sollte ich wegen Schimmel zum Arzt gehen?

 Wenn Beschwerden wie Husten, Atemwegsreizungen, Hautreaktionen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit über längere Zeit bestehen, sollte das medizinisch abgeklärt werden. Wichtig ist, dem Arzt zu sagen, dass es Schimmelbefall in der Wohnung gibt. Parallel sollte die Ursache im Raum geprüft werden, damit das Problem nicht bestehen bleibt. 

Hilft Anti-Schimmel-Farbe wirklich?

 Anti-Schimmel-Farbe kann in bestimmten Fällen eine Oberfläche unterstützen, löst aber nicht automatisch die Ursache. Wenn weiterhin Feuchtigkeit vorhanden ist, kommt der Schimmel oft wieder. Deshalb sollte vor einem neuen Anstrich geklärt werden, warum der Befall entstanden ist und ob der Untergrund überhaupt tragfähig und trocken genug ist. 

Wer hilft bei Schimmel in Hamburg, Stade oder Buxtehude?

 K&S Farbkonzepte unterstützt Eigentümer, Mieter und Hausverwaltungen im Raum Hamburg, Stade, Buxtehude, Harburg, Beckdorf und der Nordheide bei der Einschätzung und Sanierung von Schimmelschäden. Wir prüfen nicht nur die sichtbare Oberfläche, sondern schauen auf Feuchtigkeit, Raumklima, Wandaufbau und mögliche Ursachen. 

How confident do you feel with where the company is going?

We will begin in this chapter by dealing with some general quantum mechanical ideas. Some of the statements will be quite precise, others only partially precise. It will be hard to tell you as we go along which is which, but by the time you have finished the rest of the book, you will understand in looking back which parts hold up and which parts were only explained roughly.

Marko Keßling – Malermeister und Geschäftsführer K&S Farbkonzepte

MARKO KEßLING

Malermeister & Geschäftsführer | K&S Farbkonzepte GmbH & Co. KG

Marko ist Malermeister mit über 25 Jahren Berufserfahrung und hat mit seinem Team mehr als 260 fugenlose Bäder realisiert. K&S Farbkonzepte ist TÜV-zertifiziert für Schimmelsanierung und arbeitet als Frescolori-Fachbetrieb. Einsatzgebiet: Hamburg, Stade, Buxtehude, Harburg und die Nordheide.

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